Umzug

Da ich jetzt von einigen Leuten gehört habe, dass bei ihnen hier diese Seite nicht funktioniert, habe ich mich dazu entschlossen die Beiträge auf eine andere Seite zu verschieben, in der Hoffnung, dass dann alles klappt.

Also, in Zukunft gehts hier weiter:

http://studiereninaustralien.twoday.net

26.7.08 12:31, kommentieren

Byron Bay Rückblick II

Heute hieß es um 7:45 wieder: Aufstehen und fertigmachen! Surfen stand für heute auf dem Plan. Und auch weiterhin: Regen, Regen, Regen und Wind.

Wir wurden in Kleingruppen (~12) aufgeteilt und wurden dann zum Strand gefahren (nebenbei gesagt: nur im Bikini, weil man sowieso nicht mehr unter den Neoprenanzug anziehen sollte und, weil

1.je mehr man mitnimmt, umso mehr wird nass und

2. zu dem Zeitpunkt sowieso alles nass war

Dann hieß es erstmal aufwärmen und Trockenübungen im Sand machen.. einer der Surflehrer ist Schweizer, der vor 5 Jahren ausgewandert ist und der andere ist ein Amerikaner, der das gleiche vor etwa 10 Jahren gemacht hat.. man kriegt hier wirklich das Gefühl, dass das ganze Land aus Auswanderern bzw Ausländern besteht, die zum Studieren/Arbeiten etc hier sind...

Leider war die Surfstunde etwas beschnitten, da wegen der hohen Wellen nicht alle auf ein Mal ins Wasser konnten, sondern immer nur zwei.. somit haben wir effektiv zwar mehr Zeit beim Schlangestehen verbracht, als beim Surfen, aber Spaß gemacht hat es trotzdem! Beim letzten Durchgang ("Now we'll look for a very nice wave for you" "I'm not that good yet.." "Oh, you'll get there" ) hab ichs sogar geschafft zu stehen 

Ich werds auf jeden Fall nochmal machen, diesmal wohl aber im Surfers Paradise und bei gutem Wetter.. mal gucken, was das so kostet. Ein eigenes Brett und Neoprenanzug sind auf jeden Fall zu teuer (etwa 250 und 80 Euro).

 

Nachmittags sind wir dann noch mit ein paar Mädels in die Stadt gegangen, um zu shoppen, aber ich hab festgestellt, dass ich wohl doch eher im Outlet shoppen sollte. (Pullover 80 Euro, Hosen auch vergleichbar)

We'll see.

1 Kommentar 25.7.08 12:01, kommentieren

Byron Bay Rückblick

25.07.2008, 19:08:

So, da sind wir wieder und ich muss sagen: Es war frisch kühl saukalt! Wir haben drei Tage Dauerregen und starken Wind gehabt und es gibt wirklich schöneres als am Meer zu stehen und zu frieren..

Aber der Reihe nach:

Am Mittwoch sind wir hier morgens losgefahren und auf dem Weg wurde das Wetter schon schlechter. In Byron Bay angekommen hieß es dann erstmal, dass nicht gesurft wird, sondern eine Wanderung zum Leuchtturm unternommen wird. Jetzt kommt etwa der Tiefpunkt des ganzen Ausfluges:

Wir sind zwei Stunden lang im strömenden Regen einen steilen Berg hochgestolpert (matschiger Weg) um dann am Leuchtturm angekommen die Aussicht auf einen nebligen Strand zu genießen.. Sagen wir mal so: Wäre das Wetter gut gewesen, hätte alles riesigen Spaß gemacht und die Aussicht wäre fantastisch! So waren wir einfach bis auf die Knochen nass und durchgefroren. Aber wir haben die Reise ja mit Extreme Adventures gemacht, also war der Name Programm.

Abends ging es dann in eine nette kleine Bar, die wir dann mit unseren 130 Mann gestürmt haben (+ andere Gäste waren auch noch da). Das Ergebnis hiervon war, dass wir auf den Tischen gesessen haben (auch mal eine nette Erfahrung ), weil alle reinpassen mussten. Typisch australisches Chaos eben! War aber sehr lustig muss ich sagen. Netterweise sind die Getränke auch im Laufe des Abends teurer geworden - bei 4,50 AUD war dann die Schmerzgrenze erreicht und es wurde (zumindest von unserer kleinen Gruppe) kein Bier mehr gekauft.

Als wir uns dann nachts auf den Weg ins Hostel gemacht haben, hat eine der Norwegerinnen, die uns begleitet haben dann die Erfahrung gemacht, dass sie Wildfremden nicht trauen sollte.. Waren zwei Kerle, die, als wir sagten, dass wir nicht genau wissen, wo unser Hostel ist, uns in die falsche Richtung schicken wollten und doch sehr aufdringlich waren ("Group Hugs!!" "C'mon I'll keep you warm" "Let us get into your room, no one will notice, we'll be gone before the morning" ).

Irgendwann hat einer versucht bei so einer Aktion nach meiner Tasche zu greifen - leider pass ich immer auf... Naja auf jeden Fall wollte die Norwegerin dann noch etwas alleine mit den beiden bleiben und seitdem ist ihre Kreditkarte und ihr Führerschein weg. 

Ein Schelm, der Böses dabei denkt! Aber mehr als warnen kann man auch nicht..

 

Donnerstag ging es dann zum Kajakfahren - aufs Meer! Man erinnere sich, was ich am Anfang geschrieben habe: Es war windig. Sehr windig. Und das bedeutet: Riesenwellen! Das war ein Spaß.. ich hatte am Anfang doch ziemlichen Respekt vor den Wellen, aber nachdem uns die Instructors hingewiesen haben, wie wir richtig durch die Wellen kommen war es kein Problem.. zumindest aufs Meer raus. Eigentlich war wir da, um Delfine zu beobachten, aber die waren wohl irgendwo anders unterwegs, also drehten wir wieder um..

Und ab da nahm das Unheil seinen Lauf: Die Wellen waren mittlweile verdammt hoch, da ein Sturm aufgezogen war und es regnete so stark, dass wir nichts mehr sehen konnten. Jede Welle war ein riesiger Kraftakt und irgendwann kam eine so hohe.. erst wurde das Kajak schneller und schneller und dann... lagen wir auch schon im Wasser. Zusammen mit einem anderen Boot, dass auch umgekippt wurde paddelten wir gegen die Strömung (anstrengend) und versuchten dabei die Paddel nicht zu verlieren (noch anstrengender) und das Kajak wieder umzudrehen (unmöglich).. freundlicherweise hatte Poseidon nicht vor uns dabei zu unterstützen und schickte uns noch mehr Wellen. Irgendwann haben wir dann den Strand doch erreicht und was soll ich sagen - auf die Badetour hätte ich locker verzichten können!

Abends ging es dann wieder in eine Bar zum Feiern..

25.7.08 11:44, kommentieren

Byron Bay

So, gleich gehts los nach Byron Bay!

7:38 ist hier gerade.. hab leider noch keine Funktion gefunden, wo ich die Zeitzone hier umstellen könnte. Fotos und weitere Updates gibt es dann erst in drei Tagen, weil wir wieder in Hostels schlafen werden und ich diesmal ganz glücklich bin, dass ich den Laptop nicht mit hab.

In Byron Bay ist ein Surfkurs geplant - für heute wurden fünf Meter hohe Wellen gemeldet!!! - Delfine gucken und einen Nationalpark sollen wir besichtigen. So jetzt mach ich mir aber erstmal was zum Essen für auf den Weg und dann muss ich auch schon weg!

22.7.08 23:43, kommentieren

Spidercount

Aus reinem Interesse fange ich einfach mal an zu zählen, wie viele Spinnen ich während des Semesters sehe.

Spiders seen: 2

Spiders killed: 1 (ist in meinem Bett herumgekrabbelt)

22.7.08 15:14, kommentieren

Angekommen

So, wird mal Zeit, dass ich die Welt da draußen mal auf den neusten Stand bringe..

Bin Donnerstag früh hier angekommen, nachdem der australische Zoll meinen Koffer beim Röntgen drei Mal hin- und zurückgefahren hat und drei Zollbeamte die Bilder mit "Looks very interesting" quittiert haben durfte ich dann doch ohne weitere Umstände weiter (zu dem Zeitpunkt war ich seit über 36 Stunden wach - man kann sich ausmalen wie viel Lust ich hatte, den Koffer, den ich vor der Abreise nur mit Mühe schließen konnte, aufzumachen und mich für was auch immer zu rechtfertigen).

Begrüßt wurde ich von einigen netten Leuten der Griffith University und nach etwas Wartezeit wurde ich zusammen mit einigen anderen Studenten zum Hostel gefahren.

Am Flughafen habe ich mich mit deutschen unterhalten, im Transferauto zum Hostel saßen nur deutschsprachige und im Hostel angekommen begegneten mir - nur deutsche! Auslandssemester? Englisch sprechen? Fehlanzeige!

Naja, es hatte einige Vorteile, z.B. war einer, der schon länger da war so nett und hat uns das Wichtigste gezeigt (Einkaufszentrum, Handyladen, Wohnungsangebote, Strand...).

In den nächsten Tagen haben Mareike und ich gleich das Wichtigste abgehakt: neue SIM-Karte fürs Handy, australisches Biert probiert, alle Wohnungsangebote abgeklappert, australisches Bier probiert, Studentenausweis abgeholt, irisches Bier probiert.. und jetzt bin ich hier. In einem etwa 12m² großen Zimmer in einer schönen, gut ausgestatteten Wohnung in einer geilen Wohngegend nicht weit von der Uni entfernt. 

In die Nähe der Uni ziehen, wenn man auch an den Strand ziehen könnte? Jaaha! Einige dürften sich fragen warum, also:

Wohnungen am Strand sind entweder teuer, oder versifft, oder versifft und teuer oder mit dem Nahverkehr nicht zu erreichen (ich erinnere mich an einen heißen Tag an dem wir irgendwo im nirgendwo herumgelaufen sind und nach einer Bushaltestelle gesucht haben, die von Bussen öfter als ein Mal pro Tag frequentiert wird... Zur Erinnerung an den Tag habe ich eine Blase am Fuß.).

Außerdem sei an der Stelle anzumerken, dass auch für australische Busse das Motto "No Worries!" gilt. Im Klartext heißt das: Verspätungen von etwa 5 bis 20 Minuten sind normal, manchmal kommt ein Bus aber auch gar nicht und manchmal - so, wie dieses Wochenende - hält der Bus nicht, sondern fährt einfach weiter...

Und deshalb dann doch lieber in die Nähe der Uni und dann am Wochenende zum Strand pendeln.

22.7.08 15:08, kommentieren